Gutenberg-Museum

Nicht offener Planungswettbewerb (Umbau und Erweiterung) in 2 Phasen, 2. Preis

Mit dem Gutenberg Museum in Mainz soll ein Ort entstehen, der Geschichte lebendig macht und Begegnung im Stadtraum fördert. Der Entwurf verbindet die einzelnen Gebäudeteile zu einer Einheit und fügt sich harmonisch in das städtische Gesamtensemble. Er ist jedoch nicht nur Ergänzung. Als Gebäude von eigenständigem Ausdruck ist der neue Erweiterungsbau Auftakt für das neue Museumsensemble und damit „architektonisches Ausrufezeichen“. So weckt der Neubau museale Neugier, aber auch Interesse an den weiteren Modernisierungsmaßnahmen und wirbt so für die Möglichkeit eines zukunftsfähigen Museumsquartiers im Herzen der Stadt.

Der Entwurf für den Erweiterungsbau gegenüber dem Dom ist Auftakt und großzügige Eingangsgeste zum Gutenberg Museum. Der Neubau schließt direkt an den ältesten Teil des Museumsensembles - den Römischen Kaiser- an, nimmt die Gebäudekante des Schellbaus auf und gibt dem Liebfrauenplatz eine neue, städtebauliche Fassung.

Die offene Glasarchitektur schafft zahlreiche Blickbeziehung zum Dom und Liebfrauenplatz. Straßenraum und Museumsinneres gehen fließend ineinander über, so dass ein lebendiger Dialog möglich wird. Wie durch ein Schaufenster werden erste Einblicke in das Museum gewährt, gleichzeitig bleibt das Museum, auch wenn man sich im Inneren befindet, in der Stadt verortet.