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04.04.2017

Deutsche Bank-Areal

Kristallines Ensemble
Mit Referenz zum Bild eines Bergkristalls sind die Türme des Deutsche Bank Areals in Frankfurt am Main in ihrer übergeordneten Formensprache als Ensemble von differenzierten, in Stein und Glas ausgeführten Kristallen ausformuliert. Dabei sind die Schrägen der kristallinen Geometrien an den Türmen so angesetzt, dass sie die aus der Widmung kommenden Abstandsflächenprobleme lösen und sich zusätzlich positiv auf die Belichtung der Räume in und zwischen den Türmen auswirken. Im Sockel findet sich die kristalline Struktur im Bereich der verglasten Retail Fassaden wieder, die als Glas-Membran zwischen Innen und Aussen den öffentichen Plätzen, individuellen Geschäften sowie den Gebäudeeingängen jeweils eine eigene, unverwechselbare Identität verleiht.

An der zum neuen Quartiersplatz orientierten Rückseite des Bautraktes Junghofstrasse wird die Fassade des Sockels rhythmisch von Steinanteilen durchzogen und leitet so zur denkmalgeschützten Fassade am Rossmarkt und an der Junghofstrasse über. Insgesamt wurde die Materialität von Sandstein und Glas gewählt, um an die denkmalgeschützten Steinfassaden der bestehenden Bauteile anzuknüpfen und durch eine Deklination des Themas ‘Stein und Glas’ im Ensemble alt und neu zu einem neuen Ganzen zu verbinden. Das Glas ist im Sockel transparent, in den Türmen in Teilen transparent und in Teilen als Farbeffektglas ausgeführt.