Vorträge
02.10.2017

Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst No. 8

Symposium

Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst No. 8
Stadt Raum Detail

Die Ausstattung des öffentlichen Raums vom Bordstein zur Straßenlaterne
Ein Symposium für Vittorio Magnago Lampugnani

Wann: Montag, 30.10.2017, 11 – 19 Uhr
Wo: Bauakademie, Schinkelplatz, Berlin
Veranstalter: Konstanze Sylva Domhardt, Ruth Hanisch,
Paul Kahlfeldt, Rainer Schützeichel, Wolfgang Sonne

Institutionen: Technische Universität Dortmund, Deutsches Institut für Stadtbaukunst, Internationale Bauakademie Berlin

Veranstaltungsreihe: Dortmunder Vorträge zur Stadtbaukunst No. 8

Um Anmeldung bis zum 16.10.2017 wird gebeten:

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage http://www.stadtbaukunst.de

Der öffentliche Stadtraum gleicht einem Schlachtfeld divergierender Interessen: autogerechte Verkehrstechnik steht gegen Barrierefreiheit, ökonomische Verwertbarkeit widerstrebt allgemeiner sozialer Zugänglichkeit, Sicherheitsbedürfnisse konterkarieren die Idee des politischen Freiheitsraums. Alle Ansprüche hinterlassen ihre nicht zueinanderpassenden Spuren: Asphaltwüsten, Sicherheitspoller, Werbetafeln und Signalsysteme versuchen, die menschlichen Tätigkeiten funktionsgerecht zu kanalisieren. Auf der Strecke bleibt der Stadtraum, der vor allem durch seine soliden und durchdachten Details das Verweilen in der Stadt zur Freude macht.

Wie gliedert eine Bordsteinkante den öffentlichen Raum? Wie schaffen Bäume in der Stadt charakteristische Straßen- und Platzräume? Welche Möblierung braucht die Stadt – und welche wirkt stadtraumzerstörend? Welche Materialien verschaffen dem Stadtraum eine identitätsstiftende Dauerhaftigkeit? Diesen und anderen Fragen geht das Symposium an Hand von gelungenen historischen Beispielen, die bisweilen die Atmosphäre ganzer Städte prägen können, nach und fragt nach den heutigen Möglichkeiten und Wünschen, Stadträume in ihren Details dauerhaft und schön zu gestalten. Das Symposium findet für Vittorio Magnago Lampugnani anlässlich seines Abschieds von der ETH Zürich und seines Aufenthalts am Wissenschaftskolleg zu Berlin statt.